Risotto in der Basis-Version

Grundrezept für verschiedene Risotto-Variationen oder leckeres Intermezzo für Puristen

Vorweg: Ich liebe Risotto. Die sämig-gerührte Kombination aus Reis, Parmesan und Butter, dazu ein Glas Pinot Grigot – mehr braucht es nicht zum kulinarischen Glück. Natürlich gibt es unzählige Variationen, z. B. Pilz- oder Kürbisrisotto. Hier aber zunächst das Grundrezept, das Ausgangspunkt für alle möglichen Kombinationen ist, aber derer nicht unbedingt bedarf.

Ich möchte zeigen, dass ein leckeres Risotto auch schnell und mit überschaubarer Zutatenliste zubereitet werden kann. Ich ersetzte die Hühnerbrühe durch Instant Brühe, die ich in kochendem Wasser auflöse, wenn keine selbst gekochte Hühnerbrühe vorrätig ist (was meistens der Fall ist). Auch ist die Gewürzschublade selten mit Safran bestückt, weshalb ich auf Kurkuma ausweiche, was dem Reis ebenfalls eine schön gelbe Färbung verleiht.

Zutaten

  • ca. 250 Risotto-Reis, z. B. Riso Carnaroli Superfino
  • zwei italienischen Hartkäse (z. B. Parmigiano Reggiano)
  • ca. 2-3 EL Butter
  • 0,75 l bis 1 l Hühnerbrühe (Instant oder selbst gekocht)
  • Weißwein
  • Blattpetersilie (ist keine frische Petersilie zur Hand, tut’s auch die TK-Variante)
  • 1 bis 2 TL Kurkuma (wer mag, kann auch Safran nehmen)
  • Salz und Pfeffer
Portionen:2 bis 3 Zeit:ca. 30 Min. Schwierigkeit:leicht

Die Zubereitung des Risotto

Die Hühnerbrühe zum Kochen bringen. Zeitgleich erhitzen wir Olivenöl in einem Topf, geben die Zwiebeln dazu und dünsten diese, bis sie glasig werden. Anschließend fügen wir den Reis hinzu und dünsten diesen mit, bis auch der Reis einen leicht glasig aussehenden Eindruck erweckt. Bitte nicht zu lange dünsten, ansonsten werden Reis und/oder Zwiebeln braun und schmecken bitter.

Als nächstes wird das Reis-Zwiebel-Gemisch mit Weißwein abgelöscht. Sind die Alkoholdämpfe verflogen, geben wir eine Kelle der Hühnerbrühe dazu. Den Reis regelmäßig rühren – so wird die Stärke langsam aus dem Reis „massiert“.

Wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat und die Masse kurz davor ist, anzubrennen, kommt die nächste Kelle Geflügelbrühe dazu.

Diesen Vorgang wiederholen wir so lange, bis der Reis die gewünschte Konsistenz (al dente) erreicht hat. Das kann etwas Zeit in Anspruch nehmen (sollte die Hühnerbrühe ausgehen, kann auch heißes Wasser eingerührt werden).

Jetzt nehmen wir den Topf von der Flamme und geben den Safran oder den Kurkuma hinzu, sodass der Reis eine herrlich-gelbe Farbe annimmt. Die gehackte Petersilie wird ebenfalls in den Topf gegeben.

Als nächsten fügen wir den Parmesan und die Butter in die Masse und rühren so lange, bis sich eine cremig-sämige Konsistenz entwickelt.

Jetzt ist der Zeitpunkt, das Risotto abzuschmecken. Das Salz füge ich erst jetzt dazu, da sowohl Parmesan als auch Hühnerbrühe dem Risotto eigentlich schon eine solide Würze geben – mit dem Salz sollten wir also sparsam umgehen. Ein wenig gemahlenen Pfeffer hinzugeben, verrühren und das Risotto einige Minuten bei geschlossenem Decken ruhen lassen.

Und jetzt: Buon appetito!

Kleiner Nachtrag

In Jamie Oliver’s FoodTube wird übrigens eine ähnliche Herangehensweise für das Basic Risotto gewählt. Hier wird fein gewürfelter Staudensellerie den Zwiebeln zum Dünsten hinzugefügt. Dazu gibt es noch ein paar Inspirationen, wie das Risotto veredelt werden kann.

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