Ravioli mit einer Füllung aus Rucola, Ricotta und Pecorino

Nudeln einmal selbstgemacht. La dolce vita eben.

Ravioli aus der Dose sollten den Zeltplätzen von Festivals und Abenden vor der Spielekonsole vorbehalten bleiben. So richtig amtlich sind Ravioli à la selbstgemacht.

Zum Ausrollen des Teigs bediene ich mich einer Nudelmaschine. Alternativ geht das natürlich auch mit einem Nudelholz und Muskelkraft.

Zutaten

  • Nudelteig
  • 100g Rucola
  • 150g Ricotta
  • ca. 100g Pecorino (italienischer Hartkäse aus Schafmilch)
  • 1 Eigelb
  • 30 bis 40g Butter
  • frische Salbeiblätter
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Muskat
Portionen:4 Zeit:1 Stunde (ohne die Herstellung des Nudelteigs) Schwierigkeit:mittel

Zubereitung der Ravioli

1Für die Ravioli-Füllung wird zunächst der Rucola gewaschen und dann kleingehackt. Dazu verwende ich eine Moulinette. Mit dem Messer funktioniert es natürlich auch. Anschließend gebe ich den Rucola in die Pfanne und dünste diesen, sodass die Flüssigkeit verdampft. Danach abkühlen lassen. Derweil den Pecorino reiben.

2Der abgekühlte Rucola kommt zusammen mit dem Ricotta und dem kleingeriebenen Pecorino in eine Schüssel. Darin wird alles vermengt. Die Masse mit Salz, Pfeffer und etwas geriebenem Muskat abschmecken. Mit Frischhaltefolie bedeckt kommt die Schüssel für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

3Wie ein Nudelteig auf Ei-Basis hergestellt wird, siehst Du in diesem Beitrag. Der fertige Teig wird zu einer Kugel geformt, mit etwas Mehl bestäubt und in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank gestellt.

4Die Teigkugel wird halbiert, etwas geplättet und dann in die Nudelmaschine gelegt. Die Walzen bitte zunächst mit etwas Mehl bestreuen, sodass der Teig nicht haften bleibt und dann auf breiteste Einstellung den Teig hineingeben und plätten. Dieser Vorgang wird wiederholt, dabei stellst Du die Walzen jedes Mal eine Stufe enger ein. Sollte der Teig dabei zu lang werden, kannst Du diesen halbieren. Wenn der Teig schön elastisch ist und nicht mehr klebt (hier hilft etwas Mehl oder Weizengrieß) wird dieser auf einer Fläche ausgebreitet.

5In einem Abstand von 7 cm wird dann eine teelöffelgroße Menge der Füllung mittig auf eine Hälfte der Breite des Teiges verteilt. Die Ränder der einzelnen Ravioli werden mit dem verquirlten Eigelb bestrichen. Dies dient als Kleber. Danach wird die mit der Füllung versehene Hälfte zugeklappt. Mit einem Pastabike werden die Ravioli getrennt. Am besten prüfst Du vorsichtshalber, ob die Nähte schon versiegelt sind. So vermeidest Du, dass sich die Füllung später im Kochtopf verteilt. Die noch rohen Ravioli bestreue ich mit ein wenig Mehl, sodass sie nicht aneinander kleben.

Gewalzter Nudelteig aus der Teigmaschine

Ravioli-Füllung auf Teig verteilt
Zugeklappter Nudelteig mit Füllung
6Nun gebe ich die Ravioli in kochendes Salzwasser und lasse sie ca. 5 Minuten kochen. Zwischenzeitlich beginne ich damit, die Salbeiblätter klein zu zupfen. In einer Pfanne wird die Butter zerlassen, dann füge ich die Salbeiblätter hinzu. Bei Bedarf noch etwas mit Salz und Pfeffer würzen. Sobald die Ravioli fertig gegart sind, befreie ich diese mit einer Schöpfkelle auf ihrem Wasserbad, lasse sie abtropfen und schwenke sie in der Salbeibutter.

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