Herrlich einfacher Pizzateig

Die perfekte Grundlage für unzählige Pizza-Variationen

Bisher war ich der Meinung, dass selbst gemachter Pizzateig aufgrund der großen Menge für eine Basisportion nicht in die Hobbyküche gehört. Dann allerdings habe ich mir einen Pizzastein für Kugelgrill und Backofen zugelegt, und ich musste meine Meinung revidieren. Zwar bleibt das Problem mit der Menge bestehen. Der Überschuss an Teig lässt sich aber problemlos einfrieren und für die nächsten Pizzen aufbewahren.

Kleine Helferlein

  • Nudelholz
  • eine größere, glatte Fläche (Küchentisch oder Arbeitsplatte)
  • Pizzastein: Wer den passenden Pizzastein für einen Kugelgrill sucht: Weber bspw. bietet den Pizzastein mit Durchmesser von 26cm und 36,5cm an. Ich empfehle für die kleinere Kugelgrill-Ausführung auch den Pizzastein mit dem geringeren Durchmesser. Wenn der Pizzastein zu viel Fläche abdeckt, kann sich die Hitze nicht gut entwickeln, und bei Pizza zählt: je heißer, desto besser.
  • Kugelgrill oder Backofen
  • Pizzaschaufel

Zutaten

  • 800g Mehl Typo 00 (italienische Typisierung)
  • 200g Hartweizengrieß (Semola di grano duro)
  • 1/2 Pckg. frische Hefe oder 2 Pckg. Trockenhefe
  • 2 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Zucker
  • etwas Olivenöl
  • 600 ml warmes Wasser (nicht zu heiß)
Portionen:für 7 bis 8 Pizzen Zeit:20 Min. + Ruhezeit Schwierigkeit:leicht

Die Zubereitung des Pizzateigs

  • Als erstes solltest Du Dich darum kümmern, dass Kugelgrill oder Backofen auf Temperatur kommen. Beim Grill nicht zu sparsam mit den Briketts sein, und in der Mitte die Kohlen nicht anhäufen, da hier ansonsten die Pizza zu schnell braun wird.
  • Eine große Arbeitsfläche säubern.
  • Die Hefe im warmen Wasser auflösen (mit der Hand oder einem Löffel)
  • Mehl, Hartweizengrieß, Salz und Zucker vermengen, anhäufen und in der Mitte des Haufens eine Mulde bilden.
  • Wasser und Olivenöl in die Mulde gießen.
  • Das Mehl sukzessive von Außen in die Mulde einarbeiten. Nimm ruhig die Hände zu Hilfe.
  • Die Konsistenz des Teigs ist anfangs zäh und sollte eine immer geschmeidigere Konsistenz annehmen. Jetzt mit beiden Händen arbeiten: mit der einen Hand wird der Teig in Richtung Körper gezogen werden, mit der anderen Hand wird dieser wieder vom Körper weggedrückt. Cooler Workout übrigens.
Sofern Du keine Großfamilie zu versorgen hast, können die Teiglinge auch super eingefroren werden. Bei der späteren Verwendung solltest Du beachten, dass der Auftauvorgang im Kühlschrank stattfindet. Taut der Teig bei Zimmertemperatur auf, kann der Gärungsprozess der Hefe nicht gleichmäßig genug einsetzen.
Wer Platz in der Truhe hat, kann den Teig auch ausgerollt auf Blechen einfrieren.
  • Wenn die Teigmasse weich und elastisch ist, teil diese in Stücke zu je 200 bis 250g ein (für kleinere Pizzasteine sollte auch die Menge eines Teiglings etwas geringer sein).
  • Aus den Teigstücken formst Du jetzt Kugeln. Diese solltest Du noch mit etwas Mehl bestauben. Insgesamt sollte der Teig für etwa 7 bis 8 Teiglinge ausreichen.
  • Bei Zimmertemperatur sollten die Teiglinge ca. 30 Minuten ruhen. Idealerweise werden diese mit einem Küchentuch oder Frischhaltefolie bedeckt.
  • Die Ruhezeit kann für die weitere Vorbereitung (Belag) genutzt werden.
  • Mit dem Nudelholz wird der Teigling ausgerollt, sodass dieser gleichmäßig dünn ist. Je dünner, desto knuspriger wird die Pizza schließlich.
  • Jetzt kann der Pizzateig nach Wahl belegt werden.

So geht es weiter

Der Geschmack hängt nicht nur vom Pizzateig, sondern natürlich maßgeblich vom Belag ab. Dazu folgt noch ein Beitrag. Nur so viel vorab: Beim Belag ist weniger oft mehr, zumal die belegte Pizza auch unfallfrei auf den Pizzastein befördert werden möchte.

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